Themenübersicht

Themen und Referent_innen für die Bildungsarbeit in den Gemeinden, Gruppen und Verbänden im Bistum Magdeburg

Stand: Dezember 2014

Wir verstehen die Übersicht als eine Hilfestellung bei der Planung der Bildungsarbeit in den Gemeinden, Gruppen und Verbänden. Neue Themen sind extra gekennzeichnet. Die Kontaktdaten der Referent_innen erfahren Sie in der Geschäftsstelle.

Theologie – Kirche – Glaube – Religion

„Was ihr den geringsten meiner Brüder getan habt, …“ (Matthäus 25)
Erfahrungen und Perspektiven im caritativen Dienst der Ökumenischen Bahnhofsmission. Das missionarische Verständnis in der Arbeit der Bahnhofsmission im Blick auf das christliche Menschenbild (Würde/Wertschätzung des Menschen).

Adelheid Bornholdt

 

„Gnade vor Recht“ – Gerechtigkeit Gottes als Schlüsselbegriff des Neuen Testamentes
Die Erarbeitung des Themas möchte die ganz andere Art der „Gerechtigkeit“ Gottes erschließen auf dem Hintergrund der Erfahrungen Martin Luthers. Die Veranstaltung endet mit einer Diameditation.

Pfarrer Dr. H.-K. Harmansa

 

Ist Gott nur lieb? – Die dunklen Seiten Gottes
Der Vortrag gibt Impulse zur Auseinandersetzung mit schwierigen Zügen der biblischen Gottesbilder.

Pfarrer Dr. H.-K. Harmansa

 

„Ihr aber, für wen haltet ihr mich?“ – Christusbilder der Evangelien
Die Vielfalt der neutestamentlichen Christusbilder möchte anregen, das persönliche Bild von ihm zu finden.

Pfarrer Dr. H.-K. Harmansa

 

Wie ist die Bibel wahr? – Die Bibel im Spannungsfeld von Glaube und Geschichte
Ist die Bibel ein Geschichtsbuch oder bloße Erfindung? Was ist historisch und was ist zu glauben? Solchen und ähnlichen Fragen geht das Thema am Beispiel einer gemeinsamen Texterarbeitung nach.

Pfarrer Dr. H.-K. Harmansa

 

„… Dein Reich komme“ – „Klangfarben“ der Grundbotschaft Jesu damals und heute
Das Thema sucht die Besonderheit der Botschaft Jesu im damaligen jüdischen Glaubenskontext zum Klingen zu bringen und ihre bleibende Bedeutung wahrzunehmen.

Pfarrer Dr. H.-K. Harmansa

 

Wie wir beten können – Psalm 136 als Anregung
Ein Sprichwort sagt: „Not lehrt beten.“ Wir haben aber auch unsere „liebe Not“ mit dem Beten. Psalm 136 könnte eine wertvolle Anregung zum persönlichen Beten und gemeinsamen Probieren werden.

Pfarrer Dr. H.-K. Harmansa

 

„Mensch, werde, was du bist!“ – Vom Sinn geistlicher Begleitung
Wir sind Mensch und müssen es auch stets werden. Dabei wollen der Glaube und eine persönliche, geistliche Begleitung hilfreich werden. Worum es dabei näher hin geht, wird im Thema entfaltet.

Pfarrer Dr. H.-K. Harmansa

 

Leben aus dem Geist. Was heißt Spiritualität im christlichen Sinn?
Spiritualität ist zum einem ein Modewort und zum anderen ein Zauberbegriff geworden. In gemeinsamer Erarbeitung soll eine Annäherung im christlichen Verständnis versucht werden.

Pfarrer  Dr. H.-K. Harmansa

 

Die Juden – unsere älteren Brüder und Schwestern
Es soll das bleibende jüdische Element im christlichen Glauben verdeutlicht werden.

Pfarrer  Dr. H.-K. Harmansa

 

Die Anfangs- und Schlussworte Jesu in den Evangelien als Schlüsselworte für unser Leben
Manche Worte sind wie ein Vermächtnis und fassen das ganze Leben eines Menschen zusammen. Ähnlich können die ganz unterschiedlichen Worte Jesu zentrale Anliegen seiner Botschaft und seines Lebens zu unserer Lebens- und Glaubensorientierung werden. (Auch als mehrteilige Abendseminare oder als Tagesseminar möglich!)

Pfarrer Dr. H.-K. Harmansa

  

Neu! „Kirche im Werden“ – Neutestamentliche Grundlegung mit kritischem Potenzial für die heute gewordene Kirche
Die heutige Gestalt von Kirche ist über viele Jahrhunderte gewachsen und mit manchen nicht mehr ihrem Wesen gemäßen Veräußerlichungen überladen. Ein Blick in die neutestamentlichen Anfänge könnte zu echten Re-Formen anregen.

Pfarrer Dr. H.-K. Harmansa

 

Neu! „ER hat Frieden gestiftet am Kreuz durch sein Blut“- Die provozierende biblische Vorstellung von Sühne und Opfer
In den liturgischen Texten der Eucharistiefeier ist häufig von Schuld, Opfer, Erlösung und Versöhnung die Rede. Der moderne Mensch mag damit seine Schwierigkeiten haben. Eine biblische Rückbesinnung könnte helfen zu einem geläuterten Verständnis.

Pfarrer Dr. H.-K. Harmansa 

 

17 Jahre  als Seelsorger in Sibirien
Veränderungen in Kirche und Gesellschaft Russlands in zwei Jahrzehnten nach dem Ende der Sowjetunion aus der Sicht eines katholischen Priesters. Von 1993 bis 2010 war der Referent vom Bistum Magdeburg für die Seelsorge in Russland freigestellt. Er konnte so das Wiedererstehen bzw. den Neuaufbau der katholischen Kirche in verschiedenen Gegenden Russlands miterleben und dabei mitwirken, und dabei auch das Neuerstarken der Russischen Orthodoxen Kirche und anderer Religionsgemeinschaften beobachten. Kurzreisen in den folgenden Jahren machten sichtbar, wie sich diese Entwicklung in je verschiedener Weise fortsetzte. – Mit Fotos.

Pfarrer i.R. Peter Danisch

 

Frauengestalten in der Bibel
Biblische Frauengestalten, z.B. Debora, Rut, Martha und Maria werden vorgestellt und in einem Bibelgespräch erlebbar gemacht.

Rebekka Gewandt

 

Der Malteser Hilfsdienst in der Diözese Magdeburg
„Wahrung des Glaubens und Hilfe den Bedürftigen“ (Leitspruch des Malteser- und Johanniterordens seit über 900 Jahren). Dieser Idee fühlen sich im Bistum Magdeburg über 500 ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter_innen im Malteser Hilfsdienst verbunden. Mit großem persönlichen Einsatz, fachlichem Wissen und modernen technischen Mitteln leisten sie Hilfe im Dienst am Menschen.

Martin Schelenz

 

Kirche ohne missionarische Intension und doch mit einer missionarischen Dimension
Menschen sind auf der Suche nach Sinn in ihrem Leben, doch sind sie kaum bereit, sich in unserer Kirche einbinden zu lassen. Was aber können wir tun, wie können wir diesen Menschen entgegenkommen?

Diakon Reinhard Feuersträter

 

„Ich glaube an Gott – Eine Ermutigung zum Gespräch“
Stumm und ängstlich wie die Apostel Jesu vor dem Pfingstfest in den eigenen (Kirchen-) Mauern, redet kaum jemand der Christen über seinen persönlichen Glauben. Das ist sehr schade! Dabei kann die Glaubenserfahrung des einen den anderen mitreißen! Und ein Austausch über Glaubenswissen und Zusammenhänge kann wie bei den Emmaus-Jüngern die Herzen entflammen. Der Altenweddinger Autor Michael Tretschok liest aus seinem im Oktober 2017 im Selbstverlag erschienenen Buch. Darin beschreibt er (neue) persönliche Glaubenserfahrungen an Gott. Mit seiner Offenheit will der Autor zum Gespräch darüber und über die Glaubenserfahrungen der Zuhörerinnen und Zuhörer anregen. Während der Buchlesung gibt es dazu reichlich Gelegenheit – eine wirkliche Ermutigung!

Im Anschluss an die Lesung/Gesprächsrunde kann das genannte Buch beim Autor für 12,90 € einschließlich einer persönlichen Widmung erworben werden. Das Buch gibt es nicht im Buchhandel! Für weitere Informationen, Bestellmöglichkeit, Anfrage für Buchlesungen oder Kontaktaufnahme mit dem Autor besuchen Sie bitte die Internetseite www.tretschok.net .

Angebot sowohl als Gespräch als auch als Buchlesung

Guido Erbrich und Michael Tretschok

 

„Die Zeit des Versteckspieles ist vorbei“ – die Kirche im Osten Deutschlands nach zwanzig Jahren Wiedervereinigung
„Wir sind die Christen in der Löwengrube…“ postulierte Kardinal Bengsch, und damit war klar, dass Kirche sich aus der Politik und Gestaltung der DDR im Großen und Ganzen rauszuhalten hatte. Das Ergebnis war eine Kirche, die sich stark nach innen orientierte und bis heute von dieser Richtungsbestimmung beeinflusst ist.

Guido Erbrich

 

„Auf die Stimme hören“ – die Frage nach Gott und dem Sinn des Lebens im Werk von Vaclav Havel
Der Schriftsteller, Bürgerrechtler und ehemalige tschechische Präsident Vaclav Havel gestaltete sein Leben aus einer tiefen Beziehung zum Höchsten ohne dabei allzu kirchlich zu sein. Dabei sind die Menschenrechte, die Freiheit und die Überwindung von Angst Themen, denen er sich konkret in den verschiedenen Gesellschaften stellte. Ein spannender und gleichzeitig unterhaltsamer Gang durch sein Leben und die jüngere tschechische Geschichte.

Guido Erbrich

 

„Richtig fromm sein oder Beten verleiht Flügel“ – Warum fromm sein Spaß machen darf…
„Gott will, dass der Mensch Spaß hat.“, sagte schon die fromme Theresa von Avila und es ist durchaus ein Missverständnis, dass fromm sein nur mit heruntergezogenen Mundwinkeln funktioniert. Fromm sein reicht weit ins Leben hinein und zum Beten gehört das Gestalten der Welt selbstverständlich dazu.

Guido Erbrich

 

„Jona und Paulus“ – zwei verbreitete Wege Kirche in der Welt zu leben
Zwei Bücher der Bibel erzählen vom Anruf Gottes und die Antwort darauf. Bei Jona und Paulus könnte sie nicht unterschiedlicher ausfallen. Jona verweigert sich und kapiert bis zum Schluss nicht, was Gott von ihm will; Paulus sagt „ja“ und lässt sich trotz vieler Misserfolge nicht mehr vom Weg Gottes abbringen. Beide stehen auch für zwei verschiedene Kirchenmodelle: eine Kirche, die sich nicht in die Welt wagt und eine Kirche, die sich einlässt und nicht unterkriegen lässt.

Guido Erbrich

 

„Freeing Spirit“ – Schwarze Katholiken in den USA
Wenn eine Sonntagspredigt über eine Stunde dauert und nicht langweilig ist, wenn eine ganze Gemeinde zur Gospelmusik mehrstimmig singt, wenn die Gläubigen mit ihrem Glauben ihren Stadtteil verändern und darüber auch im Gottesdienst reden, wenn Fremde und Gäste ganz selbstverständlich von der Gemeinde begrüßt werden und das Alltagsleben in der Woche genauso Kirche ist wie die Messe am Sonntag, dann erlebt man eine ansteckende Form von Glauben, den viele schwarze Katholiken in den USA für „normal“ halten.

Guido Erbrich

 

Einführung in den Koran
Der Vortrag stellt das zentrale Buch des Islam vor.

Georg Halfter

 

Biblische Gestalten im Koran
Manche, uns aus der Bibel vertraute Gestalten, kommen auch im Koran vor. Der Vortag stellt diese vor und vergleicht sie mit der biblischen Darstellung.

Georg Halfter

 

Koran und Alltag des Islam
Der Vortrag geht auf die Vorschriften für die Muslime ein, wie sie sich aus dem Koran ergeben.

Georg Halfter

 

Multireligiöses Indien
Indien ist ein Land vieler Religionen. Außer den Hindus spielen dabei Muslime, Christen, lokal auch Jains, Sikhs, Buddhisten und Parsen eine Rolle.

Georg Halfter

 

Bestattungskultur im Umbruch
Die Präsentation zeigt die Entwicklung der Sepulkralkultur und heutige Tendenzen.

Georg Halfter

 

Neu! Islam und Christentum
Das Verhältnis zwischen den beiden Weltreligionen war und ist nicht immer von Spannungen gekennzeichnet, wie oft der Eindruck entsteht. Im Koran finden sich positive Aussagen über das Christentum als Buchreligion und die Christen.

Georg Halfter     

 

Neu! Der Hinduismus
Die Hauptreligion Indiens wird anhand wichtiger Gottheiten, des Weltbildes und der religiösen Praxis der Hindus dargestellt

Georg Halfter

 

Vom Erzbistum zum Bistum Magdeburg
Das Erzbistum Magdeburg war in der Reformation untergegangen. In einigen Klöstern blieb der Katholizismus aber präsent. Aus mühsamen Anfängen entwickelten sich im 19. und 20. Jahrhundert größere Gemeinden, die dem Erzbistum Paderborn angegliedert waren. Aus ihnen erwuchs das 1994 gegründete Bistum Magdeburg.

Pfarrer i. R. Peter Zülicke

 

Das Bonifatiuswerk – seit 160 Jahren „Gehhilfe“ für die Gemeinden des Bistums Magdeburg
Wir werden heute an die Hilfe des Bonifatiuswerkes erinnert, wenn wir kirchliche Bauten und VW-Busse sehen. Vergessen sind weithin die Leistungen, die vom Bonifatiuswerk vor allem bei der Gründung der Gemeinden im 19. Jahrhundert und nach dem 2. Weltkrieg erbracht wurden. Die Bedeutung für die Seelsorge in unserem Raum soll von neuem in den Blick kommen.

Pfarrer i. R. Peter Zülicke

 

Diaspora extrem – Die mühsamen Anfänge der Gemeinden im Fürstentum Anhalt
Erst im Jahre 1921 wurden die Gemeinden des ehemaligen Fürstentums Anhalt endgültig dem Bistum Paderborn eingegliedert. Damit fand formell ein Prozess seinen Abschluss, der vor 250 Jahren begann und über harte Wege führte.

Pfarrer i. R. Peter Zülicke

 

Klosterlandschaft Sachsen-Anhalt einst und jetzt
Sachsen-Anhalt kann auf eine über 1200 Jahre lange Klostertradition zurückblicken. Eine Besonderheit stellen die Klöster dar, die in der Reformationszeit katholisch blieben. Mit der Wiedererrichtung von Klöstern im 20. Jahrhundert wurden Akzente gesetzt im Leben der Kirche unseres Landes.

Pfarrer i. R. Peter Zülicke

 

„Wein“ im Alten Testament
Nicht nur im Neuen Testament – auch im Alten Testament ist in vielen Stellen von Wein die Rede. Dies ist kein Wunder, ist Wein doch das Kulturgetränk der Zeit und der Region. Auf heiterbesinnliche Weise werden verschiedene Thematisierungen des Weins im Alten Testament vorgestellt. Auf Wunsch und gegen Kostenbeteiligung ist eine Verkostung von Wein im Rahmen des Vortrages möglich!

Ludger Nagel 

 

Neu! Was willst du, dass ich für dich tun soll?“ – Anregungen zur spirituellen und gesundheitlichen Vorsorgeplanung für die letzte Lebensphase
„Was willst du, dass ich für dich tun soll?“ (Mk, 10,51). Vor dieser Frage werden unsere Angehörigen stehen, sollten wir in Krankheit und Sterben einmal nicht mehr entscheidungsfähig und ansprechbar sein. Für diese Situation ist es sinnvoll und gut, die eigenen Wünsche und Vorstellungen für ein gelingendes Leben und Sterben festgehalten zu haben. In diesem Workshop wollen wir dieser Frage nachgehen, Gedankenanstöße geben und über die Möglichkeiten von spirituellen und gesundheitlichen Verfügungen ins Gespräch kommen.

Diakon Matthias Marcinkowski 

 

Neu! … Beschütze deine Kirche auf ihrer Pilgerschaft durch die Zeit“. Über das Pilgern als Wesensmotiv der Kirche
In der Verunsicherung und dem schmerzlichen Traditionsabbruch, in das unser kirchliches Leben gerutscht ist, ist die Frage, was denn und wofür die Kirche da ist, eine Frage, ganz neu stellt. Das Zweite Vatikanische Konzil beschreibt die Kirche als das wandernde Gottesvolk. Darüber – und Folgerungen daraus ziehend – lohnt es sich, nachzudenken – und neu aufzubrechen, zu dem Gott, der uns ruft, in das Land des Friedens und der Verheißung.

Pfarrer Christian Vornewald

 

Neu! „Den Weg er-fahren“ oder: „Bewandert sein“, von der Erfahrung des Pilgerns als einer Quelle der Lebenskraft und Gottvertrauens
Dabei soll es um das Phänomen des Pilgerns gehen, seine Motive, seine Erfahrungen, seine Einsichten. Das auf dem Hintergrund der eigenen Erfahrung vielfältiger Wege mit dem Fahrrad und zu Fuß.

Pfarrer Christian Vornewald

 

Neu! Von mir bis zu Dir! – Über einen Pilgerweg von Magdeburg bis nach Jerusalem mit dem Fahrrad
Dabei erzähle ich über meinen Pilgerweg nach Jerusalem, den äußeren und vor allem den inneren. Drei Ferien lang war ich unterwegs, von Magdeburg über Tschechien, Slowakei, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Türkei, Syrien, Jordanien, Israel, Westjordanland bis nach Jerusalem, von mir bis zu IHM!

Pfarrer Christian Vornewald

 

Neu! „Den Weg er-fahren“ I – Bericht über eine mehrjährige Pilgergruppentour von Magdeburg nach Santiago de Compostela mit dem Fahrrad
Über acht Jahre sind wir jedes Jahr eine Woche lang mit einer Gruppe mit dem Fahrrad von Magdeburg bis nach Santiago de Compostela gepilgert. Es wurde eine tiefe Weg- und Gruppenerfahrung. Wir zeichnen den Weg und die Erfahrung wider anhand von Bildern, ein bisschen so, als wären Sie selbst dabei gewesen.

Pfarrer Christian Vornewald

 

Neu! „Den Weg er-fahren“ II – Bericht über eine mehrjährige Pilgergruppentour mit dem Fahrrad von Magdeburg nach Trondheim, dem „Jerusalem des Nordens“
Über vier Jahre sind wir jedes Jahr eine Woche lang mit einer Gruppe mit dem Fahrrad von Magdeburg bis nach Trondheim gepilgert. Es wurde eine tiefe Weg- und Gruppenerfahrung. Wir zeichnen den Weg und die Erfahrung wider anhand von (teils faszinierenden) Bildern, ein bisschen so, als wären Sie selbst dabei gewesen.

Pfarrer Christian Vornewald

 

Neu! Leuchtende Farben – auferlegte Bürde – Meditieren mit und über handgewebte Stolen und über die Schönheit der Liturgie
Seit über 30 Jahren webe ich Stolen an einem alten Kontermarschwebstuhl. An diesem Tag schauen wir uns einige Stolen an und meditieren dabei über den Gott, der uns einlädt: „Kommt und seht!“

Pfarrer Christian Vornewald

 

Neu! Ich setze meinen Bogen in die Wolken. Er ist das Zeichen des Bundes“
Der Regenbogen ist das erste und das letzte Zeichen des Bundes Gottes! Anhand seiner Farben (Farbenfülle) spüren wir der Verheißung Gottes nach, „der gekommen ist, dass wir das Leben haben und es in Fülle haben!“

Pfarrer Christian Vornewald

 

Neu! “Nicht an Worten, an den Taten kennet sie …” Die Deutschen und ihr Luther.
Martin Luther, einer der berühmtesten aller Deutschen, hat die politische und geistige Landschaft dieses Landes verändert wie kaum ein anderer vor ihm und nach ihm. Ein Vortrag mit Bildern, Musik und Texten über die Reformation und Luthers Bedeutung – aus katholischer Sicht.

Roland Rittig

 

Neu! Glaube, Kirche und Biografie
Anhand von Interviewausschnitten wird sich mit den Begriffen Kirchlichkeit, Glaube, Religiosität in Bezug zur Lebensgeschichte auseinandergesetzt.

Alexander Kutz

 

Neu! Bibliolog – eine Möglichkeit des aktiven Bibelerlebnis
Bibliolog ist eine besondere Zugangsweise zu biblischen Texten. Er ermöglicht, dass viele Menschen zu Wort kommen und miteinander einen biblischen Text von innen heraus entdecken können, in dem sie sich in beteiligte Personen hinein versetzen und für sie sprechen. Lebensgeschichte und biblische Geschichte verweben sich miteinander und legen sich gegenseitig aus. Bibliolog will hinter dem „schwarzen Feuer“ des gedruckten Textes das „weiße Feuer“ zwischen den Zeilen zum Leuchten bringen und so neue Sichtweisen eröffnen. Diese Methode, die aus der jüdischen Auslegungstradition des „Midrasch“ von Peter Pitzele entwickelt wurde, eignet sich für Gruppen unterschiedlicher Größe, verschiedenen Alters und unterschiedlicher Sprachfähigkeit.

Sie lernen die Arbeit mit Bibliolog kennen und gewinnen für sich selbst neue Zugänge zu biblischen Texten und erhalten Anregungen, mit den Texten der Bibel zu arbeiten.
Die Fortbildung ist KEIN Kurs, um anschließend selbst Bibliologe anzuleiten, da dies einen mehrtägigen Kurs bei anerkannten Kursleitern erfordert.

Angela Degenhardt

 

Gesellschaft – Politik – Recht

 

„Migration und Integration“
Eine politische und zivilgesellschaftliche Herausforderung für die Bundesrepublik Deutschland und für Sachsen-Anhalt.

Monika Schwenke

 

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Sachsen-Anhalt
Weltweit sind Kinder und Jugendliche bedroht von Krieg, Hunger, Vertreibung und anderen Katastrophen. Millionen Minderjährige sind auf der Flucht. Einige kommen nach Sachsen-Anhalt. Ihre ganz besondere kinder-, jugend- und ausländerrechtliche Situation sollen im Mittelpunkt stehen.

Monika Schwenke

 

Viel Geld für Familien und Ehepaare – Wahrheit oder Mythos?
Immer wieder ist in der Politik und in den Medien von der Familienpolitik die Rede. Nicht selten wird dabei argumentiert, dass die Instrumente der Familienpolitik untauglich sind: Trotz scheinbar horrender Summen für Familien steigt die Geburtenrate nicht.

Der Referent, Vorsitzender des Familienbundes in Sachsen-Anhalt, geht auf diese Diskussion ein und stellt wichtige Instrumente dieses Politikfeldes wie Kindergeld, Kinderfreibetrag, Elterngeld und das Ehegattensplitting vor.

Ludger Nagel

 

Neu! Die Rechtspopulisten und der christliche Glaube
Die Präsenz der AfD in den Parlamenten bringt die Frage der Verhältnisbestimmung zwischen christlichem Glauben und den programmatischen Aussagen der Partei auf die Tagesordnung. In der Veranstaltung wird eine Studie zweier universitärer katholischer Institute mit dem Titel „Grundpositionen der Partei ‚Alternative für Deutschland‘ und der Katholischen Soziallehre im Vergleich“ vorgestellt. Es soll Raum geben für die Diskussion der Kernaussagen der Studie.

Ludger Nagel

 

„Alles was recht(s) ist!?“ – Symboliken rechter Gruppierungen
„Woran erkennt man rechtsorientierte Menschen? Welche Symbole und Sprachcodes werden genutzt? Was ist verboten und kann/muss strafrechtlich verfolgt werden? Gibt es eindeutige Kleidungstile? Woran erkennt man Rechte Musik?

Mathias Kühne und Alexander Kutz

 

Begegnung mit Respekt
„Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor älteren Leuten…“ Dieses Zitat stammt von Sokrates und ist etwa 2500 Jahre alt. Ursachen und Gründe für diese negative Sichtweise auf die Jugend werden ebenso thematisiert wie die Herausforderungen im Umgang zwischen den Generationen. Auch wird diskutiert, wie Missverständnisse zwischen Lebenserfahrenen und Kindern/Jugendlichen entstehen und idealerweise aufgelöst werden können.

Cathrin Kubrat und Mathias Kühne

 

Jugendliche und Sexualität
In unserer Umwelt sind wir überall mit Sexualität konfrontiert – in der Werbung, in den Medien, in der Musik. Kinder und Jugendliche sind früh aufgeklärt. Wie aber erleben die Jugendlichen Sexualität tatsächlich? Welchen Einfluss haben hierbei die Medien? Wie prägen diese Erfahrungen ihre persönliche Entwicklung und wo liegen möglicherweise Gefahren? Was hat sich in den letzten Jahren verändert? Welche Freiheiten sollten wir unseren Kindern gewähren – ihnen aber ebenso unsere Werte und Ideale schützend an die Hand geben.

Cathrin Kubrat und Mathias Kühne

 

Diaspora –ein theologischer Begriff: seine Geschichte und seine Bedeutung für uns heute
Katholische Christen leben in unserer Region in der Diaspora. Dieser Begriff ist als Situationsbeschreibung geläufig. Gilt dies auch für seine Geschichte und was bedeutet er für Selbstverständnis und Handeln für uns heute?

Dr. Reinhard Grütz

 

Sozialpolitik und Grundsätze christlicher Sozialethik

Sozialpolitik in Deutschland hat Tradition. Sie steht aber gegenwärtig unter Reformdruck. Impulse christlicher Sozialethik waren in Deutschland von grundlegender Bedeutung in der Entstehungsphase von Sozialpolitik. Haben sie heute noch Gewicht? Hier sollen einführende Klärungen gegeben werden.

Dr. Reinhard Grütz

 

Familienbilder – gestern und heute
Familienformen haben sich gewandelt. Auch die christlichen Leitbilder haben sich verändert. Der Vortrag will grundlegende Wandlungen benennen und die Funktion von Familie heute klären helfen.

Dr. Reinhard Grütz

 

Die Patientenverfügung
Sinn und Aufgabe der Patientenverfügung werden erläutert, die rechtlichen Grundlagen vorgestellt. (Zweck, Abfassung und Registrierung, Vorsorgevollmacht, Christliche Patientenverfügung, Patientenverfügung des Justizministeriums)

Josef Fassl

 

Meine Rechte als Patient_in
Einsicht in die Krankenakte, Ansprüche bei Behandlungsfehlern, Aufklärungs- und Beratungspflicht

Josef Fassl

 

Erben und vererben
Welche Pflichten und Rechte habe ich als Erbe? Wie setze ich mich mit Miterben und Pflichtteilsberechtigten auseinander? Wie gestalte ich ein Testament? Wann sollte ich einen Erbvertrag schließen?

Josef Fassl

 

Katholische Schwangerschaftsberatung im Spannungsfeld zwischen kirchlichem und staatlichem Auftrag
Schwangerschaft kann in besonderer Weise zu einer Zeit der Freude und des dankbaren Staunens werden. Schwangerschaft kann aber auch – besonders dann, wenn sie ungewollt ist – zwiespältige Gefühle, sogar Konflikte auslösen. Als katholische Beratungsstelle müssen wir uns mit dem Spagat zwischen kirchlichem und staatlichem Auftrag auseinandersetzen. Letztlich geht es darum, den Klient_innen keine Lösung vorzugeben, sondern so zu arbeiten, dass sie selbst eine gute Entscheidung für sich finden können.

Christina Baum

 

Zwischen organisierten Neonazis und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit – Rechtsextremismus als Bedrohung für die Demokratie?!
Der Vortrag bei diesem Themenabend will der Frage nachgehen, welche Bedrohungen von Rassismus, Antisemitismus und anderen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sowie rechter Gewalt für die Demokratie ausgehen. Dabei wird das Augenmerk auf Formen des organisierten Neonazismus ebenso gelenkt, wie auf das Vorhandensein menschenfeindlicher Ressentiments in der Mehrheitsgesellschaft.

Sebastian Striegel, MdL

 

Das Terrornetzwerk des Nationalsozialistischen Untergrunds und seine Verbindungen nach Sachsen-Anhalt
Der Vortrag versucht – nach Abschluss einer Vielzahl Parlamentarischer Untersuchungsausschüsse und zum Abschluss des Prozesses gegen mutmaßliche Mitglieder und Unterstützer des NSU vor dem Oberlandesgericht München – eine Bestandsaufnahme des Terrornetzwerkes NSU.  Der Vortrag will Verbindungen in die sachsen-anhaltische Neonaziszene nachgehen. Neben den Terrortaten selbst soll auch die weithin (tödliche) Dimension rechter Gewalt seit 1990 insgesamt beleuchtet und an Tote durch rechte Gewalt in Sachsen-Anhalt erinnert werden.

Sebastian Striegel, MdL

 

Neu! Erfahrungen mit der Alternative für Deutschland (AfD) im Landtag von Sachsen-Anhalt
Seit 2016 sitzt die AfD mit knapp 25 Prozent der Stimmen als größte Oppositionsfraktion im Landtag. Der Landesverband der Partei gilt selbst innerparteilich als klar rechtsaußen orientiert. Kritiker werfen der AfD ein völkisch-rassistisches Weltbild vor und sehen die Partei als rechtsradikal. Wie hat sich das politische Klima im Parlament aber auch im Land seit dem Einzug der AfD verändert? Wie reagieren andere Fraktionen? Was hilft gegen den Hass, den die Partei zum Politikmodell erhoben hat?

Sebastian Striegel, MdL

 

Friedenschancen im Nahen Osten?
Gewalt und Hass bestimmen häufig die Nachrichten über den Nahen Osten. Doch es gibt auch eine andere Wirklichkeit: Menschen und Gruppen, die versuchen, den Hass zu überwinden und die Gewalt zu beenden. Der Vortrag erzählt von diesen Friedensbemühungen.

Christine Böckmann

 

Gandhi, King und wir? – Beispiele gewaltfreien Handelns
Sind Menschen wie Mahatma Gandhi oder Martin Luther King, die konsequent auf gewaltfreies Handeln setzen, Visionäre oder Träumer? Kann man mit den Methoden des gewaltfreien Widerstandes Frieden schaffen? Beispiele von großen und kleineren gewaltfreien Aktionen und Kampagnen helfen uns, diese Fragen zu beantworten.

Christine Böckmann

 

Rechtsextremismus in den Kirchen?
Rechtsextremismus und christlicher Glaube sind eigentlich unvereinbar. Doch auch wir Christ_innen sind nicht frei von Vorurteilen und auch in unseren Kirchen finden sich Gruppierungen und Menschen, die Gruppen ausgrenzen und/oder diskriminieren.

Der Vortrag zeigt Beispiele auf und diskutiert Handlungsmöglichkeiten.

Christine Böckmann

 

Neu! Das andere Erbe – „Das Immaterielle“
2013 hat Deutschland endlich das UNESCO-Abkommen zum Erhalt des immateriellen Kulturerbes unterzeichnet. Seitdem wird auch hierzulande auf dieses einzigartige Erbe aufmerksam gemacht. Was versteht man darunter und wo ist dieses zu finden?

Dr. Annette Schneider-Reinhardt

 

Neu! Oikocredit stellt sich vor
Oikocredit ist eine internationale Genossenschaft, die in den sogenannten Schwellen- und Entwicklungsländern Darlehen und Kapitalbeteiligungen für Unternehmen in den Bereichen Mikrofinanz, Landwirtschaft, erneuerbare Energien und fairer Handel bereitstellt. Oikocredit wurde 1975 auf Initiative des Ökumenischen Rates der Kirchen gegründet, um Kirchen die Möglichkeit zu eröffnen ihre Rücklagen ethisch verantwortlich zu investieren. Heute investieren weltweit rund 650 kirchliche Organisationen und über 54.000 Privatpersonen bei Oikocredit.

Lena Husemann

 

Partner für die eine Welt
Informationen über Aufträge und Arbeit der katholischen Hilfswerke: Adveniat, Misereor, Caritas International, missio und Kindermissionswerk (Sternsinger)

Maria Faber

 

Neu! Unsere Handys sind Gold wert!
Die schöne Welt der Mobiltelefone hat eine dunkle, blutige Seite. Um die verwendeten Rohstoffe (z.B. Coltan und Gold) gibt es weltweit Konflikte und Kriege. Hintergrundinformationen zur Situation der missio-Partner im Kongo sowie der Aktion Schutzengel.

Maria Faber

 

Neu! Umgang mit Rechtspopulismus
Das politische und gesellschaftliche Miteinander hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Eine sachliche Auseinandersetzung musste an vielen Stellen populistischen Anfeindungen weichen. Viele Menschen fühlen sich davon überfordert oder verunsichert.  Es wird beleuchtet, was Populismus überhaupt bedeutet und wie eine angemessene Gegenrede funktionieren kann. Grundlage sollen dabei die Erfahrungen der Teilnehmer_innen sein.

Susanne Brandes

 

Neu! „Dem Leben auf die Beine helfen“ – Ziele und Aufgaben der Stiftung netzwerk leben
Seit 2002 arbeitet die Stiftung netzwerk leben im Bistum Magdeburg mit dem Ziel Schwangere und Familien in Notsituationen zu unterstützen. Mit Impuls und Diskussion soll den Fragen nachgegangen werden, wie sich Aufgabenfelder und Problemlagen aktuell darstellen und welche Chancen sich eröffnen, als Kirche in Gesellschaft erfahrbar zu werden.

Sabina Lenow, Inga Gruber

 

Neu! „Die Arbeit der Bahnhofsmission Magdeburg“
Informationen über die Geschichte der Bahnhofsmission, veränderte Aufgaben, Bezug sozialer Veränderungen und Erweiterung des Aufgabenspektrums, ehrenamtliches Engagement.

Florian Sosnowski

 

Neu! „Die Partnerschaftsaktion Ost – gelebte Solidarität mit den Menschen Osteuropas“
Seit über 25 Jahren unterstützt die Partnerschaftsaktion Ost des Bistums Magdeburg Basisstrukturen in Kirche und Gesellschaft und leistet Hilfe zur Selbsthilfe.

Die neue Leiterin der Partnerschaftsaktion, Anastasia Gladziwa, stellt in diesem Vortrag das Anliegen und die konkrete Arbeit vor.

Anastasia Gladziwa

 

Neu! „Haben Atomwaffen wieder politische Konjunktur? Eine verkannte und verdrängte Gefahr”
Der Vortrag beschäftigt sich mit den gewachsenen Gefahren, die von Atomwaffen ausgehen. Der Referent beleuchtet die Positionen, die kirchliche Akteure, insbesondere Papst Franziskus und der Weltrat der Kirchen, zu diesem Thema entwickelt haben und stellt eine Initiative engagierter Christen beider Konfessionen vor, die die Aufnahme eines Atomwaffenverbots in das Grundgesetz fordern.

Joachim Garstecki

 

 

Angebote der Politischen Bildung

Für Gruppen ab wenigstens 10 Personen ermöglicht die Katholische Erwachsenenbildung spezielle Angebote der Politischen Bildung.

Dabei handelt es sich zum einen um Mehrtages-Seminare zu klassischen Themen der Politischen Bildung „die Funktionsweise der Parlamentarischen Demokratie“, „Deutsche Teilung – Deutsche Einheit“ oder auch „100 Jahre Ende des 1. Weltkrieges“.

Als zweite Variante bieten wir Gruppen an, an einem Sitzungstag des Landtages von Sachsen-Anhalt nach Magdeburg zu kommen und sich hier im Vorfeld mit der Arbeit des Landtages zu beschäftigen um dann eine Sitzung zu besuchen und ein Gespräch mit einem Landtagesabgeordneten zu führen.

Beide Seminartypen stehen unter bewährter Leitung von Friedrich Bollmann, Egeln.

Voraussetzung für die Durchführung ist die sehr frühzeitige Interessenbekundung durch die Interessenten. Bei den Mehrtages-Seminaren brauchen wir ca. ein halbes Jahr Vorlauf, da wir die entsprechenden Räumlichkeiten (in der Regel in der Heimvolkshochschule Konrad-Martin-Haus in Bad Kösen oder in der Familienferienstätte St. Ursula in Kirchmöser) buchen müssen und Anträge zur Förderung bei der Landeszentrale für Politische Bildung stellen müssen oder wollen.

Bei der Veranstaltung mit Besuch des Landtages reicht in der Regel eine Voranmeldung von einem Vierteljahr.

Wenn Sie Interesse an einer solchen Veranstaltung haben, dann wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle der KEB.

 

 

Umweltbildung

 

Die vier Jahreszeiten in der Streuobstwiese
Bilder und Erläuterungen zur ökologischen Bedeutung von Streuobstwiesen.

Susanne Pummerer

 

Neu! Der Grüne Hahn – glaubwürdig-nachhaltig-wirtschaftlich
Impulsvortrag für Gemeinden und Einrichtungen, die mit dem Gedanken spielen, den Grünen Hahn einzuführen. Aber auch für die, die wissen wollen, wie man vor Ort sinnvoll etwas für die Umwelt tun kann und wie man dafür den Grünen Hahn nutzen kann.

Dr. Wendelin Bücking

 

Neu! Wem gehört der Abfall?
Einführung in die Entsorgungswirtschaft in Deutschland.

Dipl. Ing. Thomas Paul

 

Neu! Wölfe, Bäume und Granaten – Besonderheiten im Bundesforst

Der Bundesforst betreut die Land-und Forstwirtschaftsflächen des Bundes. Dazu zählen Truppenübungsplätze mit ihrer spektakulären Naturausstattung.

Rainer Aumann

 

 

Geschichte

 

Katholische Kirche im Deutschland des 19. Jahrhunderts
Wichtige Begriffe der Kirchengeschichte des 19. Jahrhunderts wie „Säkularisation“, „Kirche und soziale Frage“ und „Antimodernismus“ werden angesprochen.

Ludger Nagel

 

Katholizismus in der DDR-Gesellschaft
Wie haben Katholiken in der DDR-Gesellschaft gelebt? Welche Rolle spielte das Zweite Vatikanische Konzil? Wie wirkte sich der westdeutsche Einfluss aus? Solchen und ähnlichen Fragen soll nachgegangen werden.

Dr. Reinhard Grütz

 

Priesterkirche – kleine Herde – Zukunftslaboratorium. Ostdeutsche Katholiken auf dem Weg durch die jüngste Zeitgeschichte und Gegenwart
Neben einer zeitgeschichtlichen Skizze des DDR-Katholizismus sollen aktuelle Herausforderungen der Magdeburger Ortskirche benannt, bzw. zur Diskussion gestellt werden. Die erkennbaren Entwicklungen sollen in ihrem Wechselspiel mit gesellschaftlichen Entwicklungen in der DDR sowie unserer Gegenwart im Blick sein.

Dr. Reinhard Grütz

 

Pius XII und seine Beziehung zu den Juden
Bis heute steht Pius XII im Widerstreit der Meinungen. Die Öffnung der vatikanischen Archive macht mehr und mehr deutlich, dass ihm zu Unrecht eine judenfeindliche Haltung unterstellt wird. Die Entscheidung des Papstes ist wahrzunehmen und abzuwägen.

Pfarrer i. R. Peter Zülicke

 

 

Clemens II – ein Papst aus dem Nordharz
Ein Papst aus unserer Region hat nach der dunklen Zeit des Papsttums im 9. und 10. Jahrhundert die Weichen für den Weg der Päpste im hohen Mittelalter gestellt.

Pfarrer i. R. Peter Zülicke

 

Kardinal Albrecht von Brandenburg – Erzbischof im Lande der Reformation
Das Hindrängen Albrechts in seine Ämter war der Anlass zur Reformation. Trotzdem muss diese Persönlichkeit differenziert betrachtet werden. Dabei ist auch seine Offenheit und Bereitschaft für eine katholische Reform zu bedenken.

Pfarrer i. R. Peter Zülicke

 

Neu! Konrad Martin – ein bedeutender Bischof im 19. Jahrhundert
Erläuterungen: Bischof Konrad Martin (1812 – 1879), Eichsfelder, Lehrer und Bischof von Paderborn hat besonders die Seelsorge in den wachsenden Gemeinden des damaligen Bischöflichen Kommissariats Magdeburg gefördert. Er war ein Vertrauter von Papst Pius IX und ein eifriger Verfechter der Dogmen des 1. Vatikanischen Konzils. Im preußischen Kulturkampf wurde er verhaftet. Er starb als Verbannter im belgischen Exil.

Pfarrer i. R. Peter Zülicke

 

Neu! Pilgern im Mittelalter – Ausdruck des Glaubens und Abenteuer
Erläuterungen: Pilgern, das Unterwegssein mit Christus, der auch mit seinen Jüngern nicht wusste, wo er abends rasten konnte, zählt zu den Werken der Frömmigkeit. Schon seit dem frühen Mittelalter erfreute es sich wachsender Beliebtheit und wurde zu einem wirtschaftlichen Faktor in Europa. Große und kleine Orte zogen zahlreiche Menschen an. Heute ist der Wert des Pilgerns wieder neu entdeckt worden.

Pfarrer i. R. Peter Zülicke

 

Neu! Ein Großprojekt von Otto I. – das Erzbistum Magdeburg
Vor 1050 Jahren wurde das Erzbistum Magdeburg gegründet. Damit wurde ein Schlusspunkt gesetzt hinter die Gründung verschiedener Erzbistümer zur Mission der Völker Europas. Allerdings ging der Gründung Magdeburgs ein jahrelanges, spannendes, an Enttäuschungen reiches Bemühen des Kaisers um seine Lieblingsgründung voraus.

Pfarrer i. R. Peter Zülicke

 

Wie das Christentum auf die Insel kam
Die systematische Missionierung Süd- und Mittelenglands hat kein geringerer als Papst Gregor der Große persönlich organisiert. Diese Großtat und einige ihrer weitreichenden Folgen, wie z.B. die englische Spielart des Kathedralbaus, werden in Wort und Bild beleuchtet.

Andreas Wesner

 

Das Magdeburger Recht
Das Magdeburger Recht ist zentrales Element für die Bewerbung Magdeburgs als Kulturhauptstadt Europas. Ein Verein plant, für das Magdeburger Recht ein Denkmal zu errichten. Es soll erläutert werden, warum das Magdeburger Recht, das erstmals 1188 schriftlich erwähnt wurde und in Magdeburg mehr oder weniger unbekannt ist, von derart großer Bedeutung in Europa ist.

Josef Fassl

 

Neu! Unter den Adligen der Gelehrteste, und unter den Gelehrten der Adligste.
Vortrag mit Bildern über den katholischen Bischof Julius Pflug.

Toleranz, Gleichheit, Barmherzigkeit und die Einheit der Kirche – diese Themen, die aktueller nicht sein könnten, beschäftigten bereits Mitte des 16. Jahrhunderts den hochgebildeten und einflussreichen katholischen Bischof Julius Pflug, der als letzter katholischer Bischof 1547 den Naumburger Bischofsstuhl bestieg.

Roland Rittig

 

Pax Christi und Aktion Sühnezeichen – Christliche Friedensinitiativen nach dem Weltkrieg
Vorstellung der Geschichte und der Ziele von zwei großen christlichen Friedens- und Versöhnungsbewegungen.

Joachim Garstecki

 

Auf der Suche nach dem gerechten Frieden! – Ökumenische Friedensethik im 21. Jahrhundert
Anhand der Beschlüsse mehrerer ökumenischer Versammlungen (Dresden, Basel, Kingston/Jamaika), dem Hirtenwort der Deutschen Bischofskonferenz „Gerechter Friede“ und der Denkschrift der EKD von 2007 wird die Weiterentwicklung einer ökumenischen Friedensethik in den letzten Jahrzehnten nachgezeichnet.

Joachim Garstecki

 

Neu! Abzug der Russen vor 25 Jahren – ein epochales Ereignis
500.000 Militärangehörige und ihre Familien verlassen friedlich ein besetztes Land. Politisch einzigartig und logistisch meisterhaft.

Rainer Aumann

 

  

Pädagogik – Psychologie – Philosophie – Geistesgeschichte

 

Schulsozialarbeit – ein präventives Modell
Schulsozialarbeit muss nicht immer erst eingreifen, wenn das Kind schon „in den Brunnen gefallen“ ist. Mittels Projekttagen, Bildungsfahrten, Klassenbesuchen, Einzel- und Gruppengesprächen wird die Teamfähigkeit der Schüler_innen von Beginn an gefördert. Der Vortrag soll die Vorzüge einer vorsorgenden Schulsozialarbeit gegenüber einer nachsorgenden am Beispiel des Albert-Einstein-Gymnasium Magdeburg hervorheben.

Das Thema wird durch die Schulsozialarbeiter_in der KEB des Albert-Einstein-Gymnasiums Magdeburg vorgetragen

 

„Freigegeben ab 12“ – Zur Arbeit der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK)
Jeder Film, der in Deutschland auf den Markt kommt, wird bei der FSK hinsichtlich der Beachtung des Jugendschutzes geprüft. Er erhält dann eine entsprechende Altersfreigabe. Der Referent ist einer der vom Land Sachsen-Anhalt benannten Jugendschutzsachverständigen gewesen und arbeitete in den entsprechenden Gremien der FSK in Wiesbaden mit und entschied gemeinsam mit Kolleg_innen über die Altersfreigabe. Der Vortrag informiert über die Arbeit der FSK.

Ludger Nagel

 

Neu! „Es ist schwerer ein Vorurteil zu zertrümmern als ein Atom“ (Albert Einstein)
Nicht selten sind wir selbst mit Vorurteilen anderer Menschen uns gegenüber konfrontiert; und wir selbst reagieren gelegentlich auf Neues und Fremdes unsererseits mit Vorurteilen. Angeregt durch eine oder zwei kleine Übungen, wollen wir uns über den Begriff, die Funktion und die Auswirkungen von Vorurteilen austauschen.

Ludger Nagel

 

Neu! Erlebnispädagogik: was ist das und wie nützlich ist sie für die Pädagogik?
Aufklärung, was ist Erlebnispädagogik, wovon lebt sie und was kann sie bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen bewirken. Gemeinsam erleben, was Erlebnispädagogik ist. Beispiele, wie man Erlebnispädagogik schnell und einfach fast überall einbauen kann.

Benjamin Krömer

 

Neu! Sucht und Suche
Es wird ein kleiner Überblick über stoffgebundene (z.B.  Alkoholsucht) und stoffungebundene (z.B. Spielsucht) Abhängigkeiten gegeben und diskutiert.

Alexander Kutz

 

Neu! „7,5 Millionen? Ich kenn‘ keinen“ – Über die Hintergründe von Alphabetisierung und Grundbildung
Im Rahmen der Veranstaltung werden nicht nur zahlreiche bildungspolitische Hintergründe aufgezeigt und vermittelt. Dr. Reinhild Hugenroth kommt auch nicht alleine – sondern mit ihr gemeinsam werden Vertreter von Bildungseinrichtungen und Netzwerkpartner aus Sachsen-Anhalt ihre ganz praktische Arbeit in puncto Alphabetisierung und Grundbildung vorstellen. Somit wird bei dieser Veranstaltung zu erleben sein: Ein wichtiges KEB-Projekt arbeitet Hand in Hand mit Partnern aus der Zivilgesellschaft an einem Brennpunkt unserer Gesellschaft.

Dr. Reinhild Hugenroth

 

 

Kunst – Kultur

 

Livland – deutsche Kultur und Mission im nördlichen Baltikum
500 Jahre lang wurde der größte Teil des Baltikums, das Gebiet der heutigen Staaten Lettland und Estland, von Deutschen (auch aus Sachsen und Anhalt) beherrscht, weitere 200 Jahre Kulturhoheit folgten. Der Überblick über die Geschichte der Missionierung und Eroberung einer der letzten „heidnischen“ Regionen Europas wird ergänzt durch Aufnahmen ausgewählter kultureller Zeugnisse (Burgen, Kirchen, Herrenhäuser u. a.) und einen Blick auf die heutige Situation der katholischen Kirche Estlands.

Andreas Wesner

 

Religiöse Elemente in der Kulturlandschaft
Inwieweit sind Spuren der religiösen Kultur in unserer Landschaft erkennbar?

Dr. Annette Schneider-Reinhardt

 

Sakrale Baukunst des 20. Jahrhunderts
Auch im letzten Jahrhundert sind sakrale Bauwerke entstanden. Eine Power-Point-Präsentation stellt einige dieser Bauwerke vor.

Georg Halfter

 

Einführung in die christliche Ikonographie
Anhand von Beispielen, die sich in Magdeburger Kirchen finden, wird in einer Power-Point-Präsentation eine Einführung in die christliche Ikonographie gegeben.

Georg Halfter

 

Die Geschichte des Petrusgrabes in Rom. – Vom Armengrab zur Basilika
Ein archäologischer Vortrag über das Petrusgrab, eingehend auf die Ausgrabungen des 20. Jahrhunderts.

Pfarrer Marco Vogler

 

Neu! Das Wunder von Kukus
Vortrag mit Bildern und Musik über das Kukus-Bad in Böhmen, ein beispielhaftes katholisches Sozialprojekt des Grafen Anton Sporck aus dem 17. Jahrhundert. Seinem sozialen Anliegen, kranken und schwachen Menschen zu helfen, konnte Sporck nicht besser dienen als durch die Kunst. So holte er den Bildhauer Matthias Bernhard Braun nach Kukus-Bad. Was dieser in Kukus und Umgebung schuf, darf als Kunst von Weltrang gelten.

Roland Rittig

 

Neu! „VOM GLÜCK ZU SEHEN“… Was macht ein Kunstwerk aus?
Kunst schafft eine Sicht auf die Welt, die nicht immer leicht zu verstehen ist. Doch auch die Kunst ist oft schwer zu verstehen. Dennoch meinen wir eins zu spüren: Kunst wirkt wie ein Erkenntnisspeicher, der Anregungen gibt, die Welt anders wahrzunehmen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung soll der gemeinsame Versuch stehen, sich in Einzelbesprechungen der Kunst unserer Zeit zu nähern. An Beispielen aus Malerei, Skulptur und Fotografie, die nach 1960 entstanden sind und die sich heute in der Sammlung des Kunstmuseums in Magdeburg befinden, wird das Sprechen über die Kunst, über das, was wir sehen, was wir wissen und was wir wissen wollen den Rahmen bilden.

Dr. Annegret Laabs oder Uwe Gellner oder Dr. Uwe Förster vom Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg

 

Neu Das Museum und seine Aufgaben heute
Sind Museen im Zeitalter digitaler Medien noch zeitgemäß? Werden sie zu bloßen Materialspeichern degradiert oder als Unterhaltungsdienstleister kommerzialisiert? Ist Kunst im Museum für alle da oder sollte sie vorrangig für jene sein, die die erforderliche Bildung zu ihrem Verständnis besitzen? Muss es immer die weiße Wand sein, an der ein Kunstwerk hängt? Wie können sich Museen auf die unterschiedlichen Erwartungen und Interessen der Besucher_innen einstellen? Es gibt unzählige Fragen zum Thema Museum in der Gegenwart. Immer dann, wenn sich vieles schnell verändert, möchte man einiges festhalten. Vielleicht ist das eine der Triebfedern für den immer wieder behaupteten Museumsboom.

Dr. Annegret Laabs oder Uwe Gellner oder Dr. Uwe Förster vom Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg

 

Neu! Religion und Kunst in der Gegenwart
Die Geschichte der Bilder vom Menschen in der Kunst ist über Jahrhunderte hinweg die Geschichte der religiösen Bilder. Christus- und Marienbilder, Heilige und Stifter, ihre Existenz ist eingebettet in die Überlieferungen der christlichen Lehren und Glaubenspraktiken.

„Du sollst dir kein Bildnis machen“ heißt es bei Moses (Ex 20,1-6), so predigt später der Zisterzienser Bernhard von Clairvaux und so donnern die Calvinisten und Reformatoren. Dennoch bleibt das Bild vom Menschen eng mit dem Christentum verbunden und die Darstellung des Menschen ist über Jahrhunderte hinweg im Zentrum der Aufmerksamkeit geblieben.

Dr. Annegret Laabs oder Uwe Gellner oder Dr. Uwe Förster vom Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg

 

Neu!  „Ecce homo“ – Der Klang des Menschlichen
Das Oratorium des englischen Komponisten Sir Colin Mawby (wurde 2016 vor fast 2000 begeisterten Zuhörern in der Leipziger Nikolaikirche uraufgeführt. Es scheint, dass Mensch und Gott hier in musikalischem Austausch stehen. Colin Mawby widmet das Werk allen Menschen, die sich nach der Stimme ihres Gewissens trotz Angst und Verfolgung richten. Musik ist in der Lage Dinge zu sagen, zu denen Worte nicht reichen. Musikvortrag

Guido Erbrich

 

Neu! „Augenblicke“ ein Kurzfilmprogramm
Kurzfilme bringen die großen und kleinen Fragen des Lebens oft sehr kompakt und kreativ auf den Punkt. „Augenblicke“ ist eine Reihe mit preisgekrönten internationalen Kurzfilmen, die von der Deutschen Bischofskonferenz getragen wird. (Filmvortrag)

Guido Erbrich

 

Neu! Hubert Heger, Maler und Grafiker aus dem Schönhengstgau – ein Künstlerleben in der DDR
Vortrag mit Bildern über den katholischen Künstler Hubert Heger aus Böhmen, den es nach 1945 in die DDR verschlug und mit seinen Arbeiten bis in die Gegenwart Spuren hinterlassen hat. Auch in Tschechien wird Hubert Heger bis heute geschätzt.

Roland Rittig

 

Sonstige Themen

 

Meditatives Tanzen – Tanztag oder Tanzabend
Einfache Kreistänze werden Schritt für Schritt gelernt. Sie brauchen keine Vorkenntnisse und keine Erfahrung im Tanzen. Nur Freude am Miteinander in Bewegung-Sein und etwas Mut für den ersten Schritt führen zur Entspannung und zur eigenen Mitte.

Beate Hieber

 

Atempause – Kraft schöpfen für den Alltag
Impulse – Lieder – Tänze – Stille … Zeit um nachzudenken über mein Leben. Durch Meditation und Tanz zur Ruhe kommen und in die eigene Mitte, in die Entspannung finden und zu mir selbst.

Beate Hieber

 

Heilsames Erzählen – In Geschichten uns wiederfinden
Den uralten Schatz der Märchen und Geschichten neu zu entdecken und diese Lebensweisheiten in den Alltag hinein wirken zu lassen, ist Ziel dieser Märchenabende für Erwachsene.

Beate Hieber

 

Neu! „Gönne dich dir selbst …“
Ich komm einfach nicht zur Ruhe – das kennen wir in unserer heutigen Zeit sehr gut. Schon Bernhard von Clairvaux hatte dafür eine wunderbare Strategie benannt. Er schrieb in einem Brief an den Papst folgende Worte:

„Gönne dich dir selbst! … Du musst nicht nur für alle anderen, sondern auch für dich selbst ein aufmerksames Herz haben… Gönne dich dir selbst! Ich sage nicht, tu es immer, aber ich sage, tu es immer wieder einmal. Sei wie für alle anderen, auch für dich selber da. Oder sei es nach allen anderen. Gönne dich dir selbst.“ Und so lade ich ein zu Stunde Entspannung zum Kennenlernen und Ausprobieren. Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation, Atementspannung, Achtsamkeitsübungen u.v.m.

Beate Hieber

 

Eure Alten werden Träume haben
Die Chance des Altwerdens im Bild der Abraham Erzählung. Das Alter als lebenswerte Lebenszeit.

Diakon Reinhard Feuersträter

 

Krebs – das schlimmste an der Krankheit ist, dass sie immer da ist.
Jede Krankheit hat ihre eigene Belastung. Reiht sich die Krebserkrankung in den Reigen der Krankheiten ein, oder hat es mit dieser Krankheit eine eigene Bewandtnis? Was ist der Mythos Krebs?

Diakon Reinhard Feuersträter

 

Das Krankenhaus – zwischen Pflege, Medizin und Wirtschaftlichkeit
Das Krankenhaus hat sich verändert. Wirtschaftlicher Druck führt zu einer Entmenschlichung. Wie kann dennoch der Mensch im Mittelpunkt stehen? Stehen Fallpauschalen und Würde des Menschen in einem Gegensatz? Was können die Kirchen, was kann Seelsorge leisten?

Diakon Reinhard Feuersträter

 

Trauer, Verlust und Sterben
Trauer, Verlust und Sterben gehören zum Leben. Doch sie werden in einer Gesellschaft, in der nur das Machbare zählt, abgeschoben und sind Tabuthemen. Wie aber lernen wir dann Trauer, Tod, Verlust und Sterben in unser Leben zu integrieren?

Diakon Reinhard Feuersträter

 

Das Selbstbestimmungsrecht des kranken Menschen

Diakon Reinhard Feuersträter

 

Hauptsache Gesund – Gesundheit als höchstes Gut?!
Gesundheit als höchstes Gut; oder zwar ein hohes aber doch nicht das höchste? Wohin treibt uns der „Gesundheitswahn“ und wie verändert er unser gesellschaftliches Denken? Was bedeutet dieses Denken für die Begriffe „Würde“ und „Wert des Menschen“?

Diakon Reinhard Feuersträter

 

Krankenhausseelsorge und Krankenbesuch als diakonisch missionarische Aufgabe der Gemeinden
Darstellung der Arbeit als Klinikseelsorger; Verweis auf die Notwendigkeit, dieses Handels als Gemeinden stärker in den Blick zu bekommen. Krankenhausseelsorge soll als „neues“ „missionarisches“ Feld verstanden werden.

Diakon Matthias Marcinkowski

 

Bräuche im Jahres- und Lebenslauf
Dazu sind verschiedene Vorträge möglich, so z. B. zum Thema Weihnachten, Martini, Dreikönig, Halloween, Ostern, Erntedank u. a. Dabei werden auch neue Brauchentwicklungen, Antibräuche usw. berücksichtigt.

Dr. Annette Schneider-Reinhardt

 

Die Entstehung der Zuweisungen von Geschlechtercharakteren
Wie haben sich bestimmte geschlechtsspezifische Muster in Deutschland entwickelt, die den Attributen männlich oder weiblich bestimmte Charaktereigenschaften zuweisen (Frau – gefühlvoll, empfindsam; Mann – hart, stark usw.)

Dr. Annette Schneider-Reinhardt

 

Heimat und Jugend
Ausgehend von der Studie in der Dübener Heide wird das Thema Heimat und seine Bedeutung in der Gegenwart vorgestellt. 20 Jahre danach … Ost-West-Kulturen im Unterschied

Dr. Annette Schneider-Reinhardt

 

 „25 Jahre danach …“
Ost-West-Kulturen im Unterschied

Dr. Annette Schneider-Reinhardt

 

Es gibt doch keinen Nachwuchs
Strategien für die Vereinsarbeit im ländlichen Raum

Dr. Annette Schneider-Reinhardt

 

„Steal away“ – Geschichte der Negro Spirituals und Gospelmusik
Die Geschichte einer Musik, die ganze Stilrichtungen prägt und aus der Bibel ihre Kraft schöpft. Blues, Rock, Soul, Jazz, Pop, Funk bis hin zur modernen Klassik – die schwarze Musik vom befreienden Gott hat Generationen von Menschen geprägt und ist eine Antwort des Glaubens auf die Fragen der Zeit.

Guido Erbrich

 

Kurzfilmfest – Anregungen für die Arbeit mit Filmen
Bilder bleiben oft besser im Gedächtnis als Worte. Filme mit einer „guten Botschaft“, die kritisch, anregend, aufregend, unterhaltsam, spannend, lustig oder tiefernst sind in einem kleinen Filmfestival mit Filmjuryarbeit der Teilnehmenden.

Guido Erbrich

 

Die Hymnen der Deutschen – Gesänge und Melodien, die die deutschen Stämme prägen
Durch einen geschichtlichen Abriss der deutschen Geschichte von Kaiser Otto bis zur Gegenwart wird sich mit der Denk- und Gefühlswelt der „Deutschen“ beschäftigt. Dies wird unterlegt mit Hörbeispielen. Was ist eine Hymne? Warum ist gerade das Lied der Deutschen die Hymne Deutschlands?

Pfarrer Marco Vogler

 

Neu! Öffentlichkeitsarbeit
Die Arbeit der Gemeinden, Verbände und Vereine ist vielschichtig. Tue Gutes und rede darüber. Grundlagen zur Presse- und Öffentlichkeitsarbeit mit praktischen Übungen

Susanne Sperling

 

Hinweise zur Planung

Bei den angegebenen Themen handelt es sich in der Regel um Vorschläge für eine Einzelveranstaltung mit einer Dauer von zwei bis vier Unterrichtsstunden, Ausnahmen sind angegeben.

Bitte beachten Sie, dass manche Referent_innen den regionalen Wirkungskreis angesichts der Größe unseres Bistums eingeschränkt haben und dass viele Referent_innen eine Fahrtkostenerstattung benötigen.

In einem vorbereitenden Gespräch mit den Referent_innen sollten Sie klären, ob Ihre Vorstellungen zum Thema und die erwartete Teilnehmer_innengruppe mit den Vorstellungen und Kenntnissen der Referent_innen in Übereinstimmung zu bringen sind.

Bitte fangen Sie frühzeitig mit den Planungen an, damit sich die Referent_innen entsprechend einrichten können.

Melden Sie unbedingt Ihre Veranstaltung bei der KEB-Geschäftsstelle in Magdeburg  an:

Telefon:               0391 6208641
E-Mail:                 info@keb-sachsen-anhalt.de

Von uns erhalten Sie die Teilnahmelisten und eine finanzielle Förderung. (Nähere Hinweise zur finanziellen Förderung finden Sie am Ende des Heftes!)

Bitte sorgen Sie dafür, dass die Veranstaltung entsprechend öffentlich gemacht wird. Dies kann z. B. über den Aushang im Schaukasten, die Vermeldung im Gottesdienst oder über die Homepage der Pfarrei geschehen. Viele Themen sind aber sicherlich auch für die Öffentlichkeit Ihres Ortes oder Ihres Stadtteils von Interesse und sollten nicht verborgen bleiben. Laden Sie zu entsprechenden Veranstaltungen auch öffentlich ein!

Machen Sie bitte bei Ihrer Öffentlichkeitsarbeit deutlich, dass die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Katholischen Erwachsenenbildung durchgeführt wird.