23. Oktober 2018

Zertifikatsübergabe im Kurs „Grundkompetenzen im Umgang mit Rechtspopulismus"

Der SPD Bundestagsabgeordnete Burkhard Lischka hat am 22. Oktober 2018 15 Engagierten das Zertifikat für ihre Teilnahme am Kurs „Grundkompetenzen im Umgang mit Rechtspopulismus” im Rahmen einer Feierstunde überreicht. Mit diesem Kurs hat die KEB im Projekt „Kompetent für Demokratie“, gefördert aus dem Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“, Demokratieberater_innen ausgebildet. In drei Pflichtmodulen und mindestens drei Wahlmodulen in einem Gesamtumfang von ca. 80 Unterrichtsstunden befassten sich die Teilnehmer_innen mit Themen wie: „Rechtspopulismus erkennen und gezielt begegnen“, „Fluchtursachen im Nahen und Mittleren Osten“. Es fanden Seminare zur Stärkung der eigenen Kommunikationsfähigkeit und zum Einüben gewaltfreier Kommunikation und Mediation statt. Burkhard Lischka (SPD) bedankte sich bei der Zertifikatsüberreichung ausdrücklich beim Träger und bei den Teilnehmer_innen für das Engagement zur Stärkung der Zivilgesellschaft: „Ich bin hier bei Menschen, die sich nicht wegducken, auch wenn das manchmal sehr schwer ist. Dafür danke ich Ihnen!“

Auch die Referentin der Bundeszentrale für politische Bildung, Frau Katharina Tenti, zeigte sich begeistert von dem Engagement der Teilnehmer_innen angesichts der herausfordernden Situation, dass Menschen sich für unsere Werte oder für Geflüchtete einsetzen, vielfach Angriffen ausgesetzt sind: „Sie alle machen den Unterschied!“

Die Leiterin des Fachbereichs Pastoral in Kirche und Gesellschaft, Frau Dr. Maier, bekräftigte die Unterstützung des Bistums für den Einsatz gegen Hass, Ausgrenzung und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit: „Wir stehen hinter Ihnen!“

Zum Abschluss der Veranstaltung durfte trotz der Ernsthaftigkeit der Thematik noch gelacht werden: Der Magdeburger Kabarettist Lars Johansen setzte sich mit viel Sprachwitz und bissigem Humor mit der Thematik auseinander und rundetet so einen kurzweiligen Abend unterhaltsam ab.

Die Projektleiterin der KEB, Susanne Brandes, zeigte sich zufrieden, dass nunmehr so viele Engagierte und gut ausgebildete Demokratieberater_innen für die weitere Arbeit gerüstet sind. Es wird weiterhin Seminar- und Beratungsangebote für die Demokratieberater_innen geben, damit bleibt, was am Abend mehrfach betont wurde: „Sie sind nicht allein!“.