21. Dezember 2017

„Umweltbildung - nachhaltig und interkulturell“ - Fachtag des Streuobstwiesenprojektes der KEB am 27.11.2017

Dieser Fachtag widmete sich der Frage, inwieweit Umweltbildung und Bildung für Nachhaltigkeit einen Beitrag zur Integration geflüchteter Menschen leisten kann. Zwei Referentinnen, ein Interview mit Geflüchteten sowie Erfahrungswerte und Gestaltungsbeiträge – aller mit interkultureller Bildungsarbeit betrauten KEB-Mitarbeiter_innen – trugen zu einem guten Gelingen dieses Tage bei. Frau Treichel  als Vertreterin des Landesnetzwerkes Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt e. V. näherte sich dem Thema an: „Ist das Umweltverständnis kulturgeprägt?“ Frau Yildirim als Leiterin von Projekten der Naturschutzjugend in Nordrhein-Westfalen berichtete sehr anschaulich über Möglichkeiten und auch Grenzen, Kinder und Jugendliche (sowie auch deren Familien) über umweltpädagogische Aktionsangebote in den Prozess der Bildung für Nachhaltigkeit (BNE) mit einzubeziehen.

Susanne Pummerer (Leiterin des Streuobstprojektes der KEB) erläuterte, dass dank der Förderung durch das Land Sachsen-Anhalt im Jahr 2017 zahlreiche interkulturelle Umweltbildungs- und  Begegnungsangebote auf der Streuobstwiese in Magdeburg-Sudenburg durchgeführt werden  konnten. Ein Interview mit Herrn Rabiei und Herrn Arabi (zwei geflüchtete junge Männer aus dem Iran) zeigte, dass die Motivation für ihre kontinuierliche ehrenamtliche Mitarbeit auf der Streuobstwiese insbesondere in der Möglichkeit der Begegnung sowie in der gemeinsamen Durchführung umweltorientierter Projektangebote begründet liegt.